GeoNet.MRN

Das „Netzwerk Geoinformation der Metropolregion Rhein-Neckar (GeoNet.MRN)“ wurde als einer der Sieger im Wettbewerb „Regionale Cluster“ des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums Baden-Württemberg (RCW II) ausgezeichnet.

Dieser Verbund von verschiedenen Firmen, Verbänden, Hochschulen For­schungs­ein­rich­tun­gen und Kommunen in der Me­tro­pol­re­gion Rhein-Neckar zeigt einerseits die Bedeutung des Wirt­schafts­gu­tes Geoinformation als auch die in der Me­tro­pol­re­gion Rhein-Neckar im Bereich Geoinformatik angesiedelte Kompetenz und In­no­va­tions­kraft. Relevante Themengebiete umfassen hier z. B. u.a. Ka­tas­tro­phen­ma­nage­ment und Ri­si­ko­a­na­ly­se, Stand­ort­pla­nung und Geomarketing, Stadt- und Re­gio­nal­pla­nung sowie Logistik, Navigation und Verkehr, als auch Energie und Um­welt. Bei letzteren Themen wird mit dem schon in der Me­tro­pol­re­gion RN eta­blier­ten Cluster für Energie und Umweltkompetenzzentrum (UKOM) ko­ope­riert.

Das Netzwerk verfolgt zusammengefasst folgende Ziele:

  1. Vernetzung Anwendern und Spezialisten aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft (Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer)
  2. Bewusstseinsbildung für die Bedeutung von Geoinformation durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit anderen regionalen und überregionalen Netzwerken (mit dem indirekten Ziel der Förderung der im Bereich Geoinformation tätigen KMU)
  3. Unterstützung der Querschnittsziele der Metropolregion: E-Government-Ziele, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsförderung, Klimaschutzziele und Energiewende
  4. Konzeption und Initiierung von Leitprojekten, die die Verbesserung der Zugänglichkeit von Geoinformation beinhalten:
    1. Leitprojekt „Straßenaufbruch / Leitungsauskunft / Bündelung von Leitungsmaßnahmen (unterstützt die Querschnittsziele im Bereich E-Government. Zielgruppe: Energieversorger, Leitungsträger, Bauunternehmen, Planer und Verwaltung. Benefits: Schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Bearbeitungsaufwand, weniger Schäden bei Aufgrabungsarbeiten, Kosteneinsparung und weniger Bürgerbelästigung durch  die Bündelung von Leitungsmaßnahmen (wenn die linke Hand weiß, was die rechte macht (wann, wo, wird eine Straße aufgebrochen), muss eine Straße nicht zweimal im Jahr aufgebrochen werden)
    2. Leitprojekt „Geoinformation für die Energiewende“: Konzeption eines Informationsportals mit Potenzialkarten für Erneuerbare Energien (z.B. Solardachkataster), regionalisierte CO2- und Energiebilanzen (z.B. Wärmebedarfsatlas). Unterstützung von Smart Energy Projekten.
    3. Leitprojekt „Standort MRN: Planen und Bauen“. Ein Leitprojekt, das sich an die Wirtschaftsförderer, Planer und Architekten richtet und Ansiedlungsverfahren unterstützen soll.

Das besondere an GeoNet.MRN

  • Unser Engagement bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit
  • Das Vorantreiben eines innovativen Geodateninfrastruktur(GDI)-Konzeptes, dass eine enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Verwaltung vorsieht
  • Stringente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Mehrwertorientierung sowohl des Netzwerks als auch des GDI-Konzeptes

Das Netzwerk mit mehreren Dutzend interessierten Institutionen und Firmen rich­tet sich nicht nur an Betreiber oder Entwickler von Geoinformationstechnologie, sondern explizit auch an reine Nutzer von Geoinformation. Gerade  hier be­ste­hen Synergieeffekte durch Austausch und Kommunikation, sowie Potentiale für in­ter­ne Optimierung. Die Partner im Netzwerk können von verbessertem In­for­ma­tions­fluss und Know-how-Transfer profitieren.

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